Unvollständige Besetzung des Wahlvorstandes, Freiumschlag bei Briefwahl

Die unvollständige Besetzung des Wahlvorstandes tür die Wahl des Vertrauensperson der Schwerbehinderten am Wahltag und bei der Auszählung der Stimmen sowie das Fehlen eines Freiumschlages für die Rücksendung der Briefwahlunterlagen bei schriftlicher StImmabgabe stellen derart schwerwiegende Mängel des Wahlverfahrens dar, dass bei Anfechtung der Wahl deren Ungültigkeit auszusprechen ist.

Verwaltungsgericht Köln, Beschluß vom 17. 12. 1984 – PVL 14/84

Quelle: Der gute Wille 4/86

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